Errata
In der Vergangenheit wurden auf dem Webportal Psiram mehrere Fehler veröffentlicht, die nachträglich korrigiert wurden. Die Korrekturen betreffen biografische Angaben, zugeschriebene Äußerungen und fachliche Klassifizierungen.
Fehlzuordnungen und verwechselte Identitäten
In mehreren Fällen wurden Personen miteinander verwechselt oder ihnen falsche Eigenschaften zugeschrieben. So wurde Juliane Sacher fälschlich als Anhängerin der Germanischen Neuen Medizin (GNM) bezeichnet. Eine Überprüfung ergab jedoch, dass sie sich von dieser Lehre distanziert. Auch Heinz-Dieter Schlömer wurde irrtümlich als GNM-Anhänger dargestellt, obwohl er lediglich auf einen entsprechenden Rat hereingefallen war. Bei Martin Frischknecht wurde ein Verwechslungsfehler gemacht: Es existieren zwei Personen mit diesem Namen, die sich optisch ähneln. Eine Verbindung zwischen dem Vertreiber des „Quickzap“ und dem Herausgeber von Spuren.ch bestand nicht. Auch bei Torsten van Geest wurde die politische Zugehörigkeit falsch angegeben – er gehörte nicht der Jungen Union, sondern der Freien Union an, einer von Gabriele Pauli gegründeten Gruppierung.
Berufliche und biografische Fehlangaben
Einige Korrekturen betrafen berufliche Positionen oder biografische Daten. Florian Peter Osrainik wurde fälschlich bereits ab 2020 als Geschäftsführer der Rubikon Betriebsgesellschaft mbH geführt; tatsächlich übernahm er diese Position erst 2021. Auch das Geburtsjahr von Robert Fleischer, bekannt durch Exopolitik Deutschland, war mit 1970 falsch angegeben – korrekt ist 1978. Bei Daniel Bosch wurde lange ein falsches Geburtsdatum geführt; nach Recherchen wurde das Datum auf den 11. Juni 1978 korrigiert. Auch bei Stefan Magnet, Chefredakteur des Senders AUF1 TV, war die Angabe zur Staatsangehörigkeit unsicher. Obwohl er in Deutschland geboren wurde, ist er aktuell österreichischer Staatsbürger.
Falsch zugeschriebene Äußerungen und Inhalte
Mehrere Personen wurden mit Inhalten in Verbindung gebracht, die sie nicht verfasst oder geäußert hatten. Aldo Berti wies beispielsweise darauf hin, dass ihm zugeschriebene Aussagen zu astronomischen Themen nicht von ihm stammten, sondern von Michael Manthey von der „Privaten Sternwarte Frägswil“. Auch bei Sucharit Bhakdi wurde ein Twitter-Poster mit einem direkten Zitat verwechselt. Der Beitrag des Nutzers Tzerberus war eine Zusammenfassung einer Rede Bhakdis bei einer Demonstration in Kiel am 24. September 2021, nicht jedoch ein wörtliches Zitat. Bhakdi selbst hatte in seiner Rede von einem „zweiten Holocaust“ gesprochen, allerdings im Kontext einer von ihm kritisierten „Weltelite“, nicht als direkte Behauptung zur Corona-Politik.
Sachliche Irrtümer und fachliche Korrekturen
Auch inhaltliche Fehler wurden korrigiert. Das Präparat Avemar wurde fälschlich als Nahrungsergänzungsmittel bezeichnet; tatsächlich ist es in Deutschland als diätetisches Lebensmittel registriert. Aluminium wurde irrtümlich als Schwermetall klassifiziert, obwohl es aufgrund seiner Dichte von 2,7 g/cm³ als Leichtmetall gilt. Im Artikel zur Komplexmittelhomöopathie waren Beispiele aufgeführt, die tatsächlich zu anderen Kategorien der Homöopathie gehören – wie Nosoden oder Imponderabilien. Auch die Bezeichnung der Plasmalampe „Plasmatrohn“ war zunächst falsch als „Plasmatron“ wiedergegeben worden.
Verwechslungen von Organisationen und Produkten
In einigen Fällen wurden Organisationen oder Produkte verwechselt. Die deutsche Firma Quinta Essentia um Klaus Peill aus Waldsee wurde fälschlich mit der österreichischen Quinta Essentia KG aus Kefermarkt in Verbindung gebracht – ein geschäftlicher Zusammenhang besteht nicht. Auch die Glaubensgemeinschaft „Zwölf Stämme“ wurde zeitweise mit der sogenannten Wankmiller-Sekte vermischt, obwohl es sich um getrennte Gruppierungen handelt. Bei Luc Bürgin wurde irrtümlich behauptet, er sei Autor eines Artikels im Nexus-Magazin gewesen; tatsächlich wurde nur eine Rezension über sein Werk veröffentlicht.
Einzelnachweise
- Transkription der Rede von Sucharit Bhakdi in Kiel, 24. September 2021, veröffentlicht auf transgallaxys