<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://faktenradar.net/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=DGEIM</id>
	<title>DGEIM - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://faktenradar.net/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=DGEIM"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://faktenradar.net/index.php?title=DGEIM&amp;action=history"/>
	<updated>2026-05-11T11:25:53Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Faktenradar</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://faktenradar.net/index.php?title=DGEIM&amp;diff=1324&amp;oldid=prev</id>
		<title>Faktenradar Redakteur: Artikel «DGEIM» angelegt/aktualisiert</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://faktenradar.net/index.php?title=DGEIM&amp;diff=1324&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-05-10T23:33:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Artikel «DGEIM» angelegt/aktualisiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;Seit 1999 vertritt die DGEIM Verfahren wie Bioresonanz, Radionik oder Quantenmedizin. Der Verein sieht sich als Brückenbauer zwischen alternativen Heilmethoden und akademischer Forschung, wird jedoch von Fachkreisen wissenschaftlich nicht anerkannt.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gründung, Organisation und Selbstverständnis ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Faktenradar_2d332778_Treugut3.jpg|thumb|right|Gründung, Organisation und Selbstverständnis]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Deutsche Gesellschaft für Energetische und Informationsmedizin (DGEIM) wurde 1999 in Stuttgart gegründet. Von 1999 bis 2015 stand der Radiologe Hendrik Treugut dem Verein als Vorsitzender vor; danach übernahm der niedergelassene Arzt Folker Meißner, der zugleich die Deutsche Akademie für Energiemedizin und Bioenergetik (DAEMBE) leitet und in Königswinter eine Praxis für Ganzheitsmedizin betreibt. Stellvertretender Vorsitzender ist der Elektrotechnik-Professor Konstantin Meyl, dem sich weitere Vorstandsmitglieder wie der Medizinphysiker Manfred Doepp und der Heidelberger Autor Lutz Berger anschließen. Als Ehrenmitglied fungiert der US-amerikanische Arzt Karl Maret. Die DGEIM versteht sich als wissenschaftliche Dachorganisation, die „biologisch-steuernde elektromagnetische Wellen“, verschiedene Felder oder „Informations-Entitäten“ für diagnostische und therapeutische Zwecke nutzbar machen will. Offiziell beansprucht der Verein, „auf dem Boden der Naturwissenschaft“ zu arbeiten und beruft sich dabei unter anderem auf das Konzept der „integralen Kultur“ des Soziologen Paul H. Ray.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verfahren und Konzepte im Fokus ==&lt;br /&gt;
Zentrale Themen der DGEIM sind die Bioresonanztherapie sowie die Elektroakupunktur nach Voll, ergänzt durch Radionik, Magnetfeldanwendungen, elektromagnetische Bluttests, Farbtherapie, Soft-Laser-Behandlungen und die Elektroneuraltherapie. Auch Konzepte, die mit den Namen Hulda Clark oder Dietrich Klinghardt verbunden sind, fließen ein. Weiterhin diskutiert der Verein sogenannte Schumannwellen-Generatoren, Quantenmedizin, Biophotonen, Biofeedback, Geistheilung, Skalarwellen oder Vakuum-Energie. Die genannten Methoden werden in Publikationen der DGEIM nicht hinterfragt; als erwiesen dargestellte Fernwirkungen oder Energieübertragungen bilden die Grundannahme vieler Beiträge. In Texten von Treugut finden sich häufig Formulierungen, wonach die „solide naturwissenschaftliche Basis der Energy Medicine“ die Schulmedizin bisher nicht erreicht habe. Dabei werden Fachbegriffe aus Physik und Biologie mit Begriffen wie „Matrix“ oder „Informationsfeld“ kombiniert, ohne dass nachvollziehbare Erklärungsmodelle geliefert würden. Beispielhaft wird etwa ein „gasförmiges Kontinuum aus fluktuierenden virtuellen Teilchen“ postuliert, das als universelles Informationsfeld wirke und physikalische Realität determiniere. Der Casimir-Effekt und der Aharonov-Bohm-Effekt, zwei etablierte Phänomene der Quantenphysik, werden in diesem Zusammenhang als Belege dafür angeführt, dass „Skalarfelder“ als Realität anerkannt werden müssten – eine Schlussfolgerung, die so in der Fachliteratur nicht existiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kongresse, Kurse und Kooperationen ==&lt;br /&gt;
Die DGEIM organisiert regelmäßige Tagungen, auf denen internationale Referenten Vorträge halten. Zu den wiederkehrenden Rednern zählten oder zählen unter anderen der Physiker Fritz-Albert Popp, der Biophysiker James Oschman, der Elektrotechniker Konstantin Meyl, der Wissenschaftsjournalist Ulrich Warnke sowie der Chemiker Klaus Volkamer. 2008 trat der damalige DGEIM-Vorsitzende Treugut gemeinsam mit dem Krebsberater Lothar Hirneise und dem Arzt Rüdiger Dahlke auf einer Veranstaltung zur Metamedizin auf. Seit 2008 arbeitet die DGEIM mit dem Interuniversitären Kolleg für Gesundheit und Entwicklung in Graz zusammen, das im Masterstudiengang „Komplementäre Gesundheitswissenschaften“ ein Modul „Energy Medicine“ anbietet. Als Autoren der entsprechenden Lehrbriefe werden neben Vorstandsmitgliedern weitere Persönlichkeiten wie der Arzt Reimar Banis, der Physiker Marco Bischof, der Buchautor Dieter Broers, der Zahnarzt Johann Lechner oder der Erfinder Marcus Schmieke genannt. Ein vergleichbares Kooperationsprojekt gab es 2010 mit dem Institut für transkulturelle Gesundheitswissenschaften der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt (Oder). Nachdem der Global-Scaling-Theoretiker Hartmut Müller Anfang 2012 wegen Anlagebetrugs verurteilt wurde, distanzierte sich der Wissenschaftler Harald Walach öffentlich von einer weiteren Zusammenarbeit mit der DGEIM.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kritik und wissenschaftliche Bewertung ==&lt;br /&gt;
Fachgesellschaften und wissenschaftliche Einrichtungen ordnen die von der DGEIM propagierten Verfahren überwiegend als nicht belegt ein. Methoden wie Bioresonanz oder Radionik beispielsweise finden keine Anerkennung in den Leitlinien evidenzbasierter Fachgesellschaften. In Teilen der DGEIM-Publikationen finden sich zudem verschwörungstheoretische Töne: So heißt es, „wirtschaftliche Interessengruppen“ hätten durchgesetzt, „dass Medizin vorwiegend in biochemischen Begriffen definiert wird“, während erfolgreiche Forscher der Energiemedizin angeblich „bis hin zur physischen Vernichtung“ bekämpft worden seien. Als Beispiele werden unter anderem Georges Lakhovsky, Royal Raymond Rife, Wilhelm Reich und Jacques Benveniste genannt. Die DGEIM sieht in einer Medizin, die ohne „großpharmakologischen oder großtechnologischen Aufwand“ auskomme, eine „existenzielle Bedrohung“ für den etablierten medizinischen Betrieb. Auch das Thema „Chemtrails“ wurde auf der DGEIM-Website in einem eigenen „Special“ behandelt. Dort wurde ein YouTube-Video zitiert, in dem eine US-amerikanische Zeugin behauptete, Schnee in ihrem Vorgarten sei künstlich erzeugt und entzündbar – ohne dass auf den wissenschaftlichen Konsens verwiesen wurde, dass es sich bei entsprechenden Beobachtungen um sublimationsbedingte Trocknung handelt. Der Verein pflegt darüber hinaus Kontakte zu Anbietern sogenannter Wasserbelebung, da „energetisiertes und informiertes Wasser“ wiederkehrende Tagungsgegenstände bildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Netzwerk und prominente Mitglieder ==&lt;br /&gt;
Neben dem Vorstand wirken zahlreiche weitere Personen als Vortragsredner oder Kooperationspartner. Dazu zählen der Arzt Manfred Doepp, die Geistheilerin Karin Feistle – die in Vorträgen von angeblichen Entführungen durch Außerirdische berichtet –, der Erfinder Hegall Vollert mit seinen nach Wilhelm-Reich-Prinzipien arbeitenden „Bion-pads“, der Kommunikationsforscher Günter Haffelder oder die iranisch-österreichische Humanenergetik-Forschergruppe um Ali Alishahi. Firmen wie die Metavital GmbH, Hersteller des „Oberon“-Diagnosegeräts, sind ebenfalls im Umfeld präsent. Die DGEIM sieht sich als Teil eines internationalen Netzwerks, das alternative Diagnose- und Therapieverfahren in die klinische Routine und in Forschungsprojekte einbinden möchte. Obwohl der Verein regelmäßig Kongresse mit wissenschaftlichem Anspruch veranstaltet und Publikationen mit Fachvokabular verbreitet, werden die dort vorgestellten Konzepte von der etablierten medizinischen Forschung bislang nicht als valid anerkannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
# [https://www.psiram.com/de/index.php/DGEIM#cite_ref-1 H. Treugut (2006): Energy Medicine – eine Standortbestimmung. Abgerufen von www.dgeim.de am 2. Februar 2009]&lt;br /&gt;
# [https://www.psiram.com/de/index.php/DGEIM#cite_ref-2 H. Treugut (2007): Energy Medicine und Systemtheorie. Abgerufen von www.dgeim.de am 2. Februar 2009]&lt;br /&gt;
# [http://www.scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/2010/09/esoterikstudium-an-der-viadrina-die-dgeim-schamt-sich.php F. Freistätter: Esoterik-Studium an der Viadrina: die DGEIM schämt sich. ScienceBlogs, 01. September 2010]&lt;br /&gt;
# [http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/betrug-mit-gravitationswellen-erfolgreich-aber-erfunden-11724374.html Betrug mit „Gravitationswellen“: Erfolgreich, aber erfunden. FAZ.net, 21. April 2012]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pseudomedizin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Esoterik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anthroposophie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Homöopathie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Faktenradar Redakteur</name></author>
	</entry>
</feed>